Beschwerden & Anwendungsbereiche

Heuschnupfen & Allergien

Juckende Augen, laufende Nase, ein dumpfer Kopf — und das über Wochen hinweg. Die chinesische Medizin setzt dabei erheblich früher an, als die meisten vermuten.

Zwei Phasen, zwei Zugänge

Die chinesische Medizin unterscheidet klar zwischen der akuten Phase und der übrigen Zeit. Läuft die Saison, geht es darum, die Beschwerden erträglich zu halten; ausserhalb darum, jene Ebene zu stärken, die den Körper nach chinesischer Vorstellung nach aussen abschirmt. Ist sie schwach, kommen äussere Einflüsse leichter durch — bei vielen Betroffenen zeigt sich das daran, dass sie Zugluft schlecht ertragen und häufiger erkältet sind. Der aufbauende Abschnitt gehört deshalb in die kalte Jahreszeit, deutlich vor den ersten Pollenflug.

Therapeutischer Ansatz

So wird bei Allergien vorgegangen

Während der Saison werden Punkte im Gesicht und an den Händen gesetzt; häufig heisst es danach, die Nase sei für einige Stunden freier gewesen. Die eigentliche Arbeit liegt jedoch ausserhalb: über mehrere Wochen hinweg mit Nadeln und einer Mischung, die täglich getrunken wird. Weist der Befund auf Kälte, kommt Beifusswärme dazu. Wer im Januar oder Februar startet, hat bis zum Pollenflug genug Vorlauf — was es bringt, zeigt allerdings erst die nächste Saison.

Hinweis

Eine ärztliche Behandlung wird dadurch nicht ersetzt. Bei Atemnot, einem zugeschnürten Hals, Schwellungen im Gesicht oder bekannter schwerer Allergie brauchen Sie sofort ärztliche Hilfe; ein verschriebenes Notfallset führen Sie stets mit. Antiallergika und Asthmatherapie ändern Sie nur nach Rücksprache.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Heuschnupfen & Allergien und Traditionelle Chinesische Medizin.

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